Kunst im Mathilden­hof — Space Walk!

Mit der Aus­stel­lung ‚Space Walk’ ver­bin­det Lydia Sie­j­ko ihr aus­ge­präg­tes Inter­es­se an Him­mels­ob­jek­ten mit künst­le­ri­schem Rea­lis­mus: Ster­ne, Pla­ne­ten und auch Wol­ken­for­ma­tio­nen wech­seln sich ab „Ich mag den Him­mel, er ist für mich wie ein eige­ner Raum, in dem Din­ge neu inter­pre­tiert wer­den und die Gedan­ken frei sein können.“ 

Die Wahl-Esse­ne­rin bringt die ein­drucks­vol­len Moti­ve male­risch je auf das glei­che Lein­wand­for­mat. Rea­lis­tisch stellt sie die kom­ple­xen Struk­tu­ren unse­rer pla­ne­ta­ri­schen Nach­barn dar, mit all ihren Ver­tie­fun­gen, Höhen, Kra­tern, und Nebeln. „Das Him­mels­ob­jekt soll so ein­ge­fan­gen wer­den wie es ist – und sei­ne ein­zig­ar­ti­ge Form und Schön­heit nur unter­stri­chen wer­den.“ Und noch etwas gibt die Künst­le­rin uns mit der Aus­stel­lung auf den Weg: Sich öfter mal auf das gro­ße Gan­ze zu besin­nen. „Vom Mond aus gese­hen wird eigent­lich jedes Pro­blem klei­ner oder löst sich ganz auf.“

Lydia Sie­j­ko wur­de 1981 in Warschau/​Polen gebo­ren. Seit 1986 lebt sie in Deutsch­land, seit 2000 in Essen. Als Kind ver­brach­te sie vie­le Som­mer­näch­te mit dem Tele­skop, las die Ster­nen­kar­te und beob­ach­te­te den Him­mel – und ließ die­se Erfah­rung spä­ter in ihre Bil­der­se­ri­en ein­flie­ßen. Astro­no­mi­sche Objek­te wer­den zum Motiv mit einer sur­rea­lis­ti­schen Nuance. 

Der Ein­tritt ist frei.

Musi­ka­li­sche Begleitung/​Kon­zert und Live Performance:

Iva­no Ona­vi wur­de in Kasach­stan gebo­ren und kam mit 16 Jah­ren nach Deutsch­land. Nach sei­nem Stu­di­um an der Folk­wang Uni­ver­si­tät der Küns­te beschäf­tig­te sich der 31-jäh­ri­ge mit Eigen­kom­po­si­tio­nen, Bear­bei­tung und Welt­mu­sik. Die Zusam­men­ar­beit mit Musi­kern ver­schie­de­ner Gen­res brach­te ihn nach Indi­en, Russ­land und Spanien.